Kreisverwaltung weiterhin erreichbar

Anliegen sollte angesichts des hohen Infektionsgeschehens Salzlandkreis telefonisch oder per Mail geklärt werden. Gesundheitsamt wird personell aufgestockt. Landrat Markus Bauer: „Vorkehrungen getroffen, um arbeitsfähig zu bleiben.“

Bernburg. Kontaktminimierung, Zugangskontrollen und eine strenge Maskenpflicht - der Salzlandkreis reagiert auf das anhaltend sehr hohe Infektionsgeschehen in der Region wie im Vorjahr mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Landrat Markus Bauer hat entsprechende Festlegungen sowohl für die Kernverwaltung als auch für das Jobcenter sowie den Kreiswirtschaftsbetrieb getroffen. „Eine funktionsfähige Verwaltung ist Basis, um die anstehenden Aufgaben in den nächsten Monaten bestmöglich bewältigen zu können. Darauf sollen sich die Bürgerinnen und Bürger verlassen.“

Ab kommenden Montag, 15. November, sind persönliche Termine mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung nur nach vorheriger Anmeldung per Telefon oder via Internet möglich. Ausgenommen sind natürlich Angelegenheiten, die keinen Aufschub dulden. Der Zugang zu den Kreishäusern wird kontrolliert und nur jenen ermöglicht, die die Masken-, Abstands- und Hygieneregeln strikt befolgen. Der Landrat betont, die Kreisverwaltung sei wie in der Vergangenheit auch zu den üblichen Öffnungszeiten erreichbar. Vorrangig sollten jedoch Anliegen per Telefon, E-Mail oder Post herangetragen werden. „Das vergangene Jahr hat gezeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger die bestehenden Möglichkeiten nutzen.“

Markus Bauer hat darüber hinaus angewiesen, dass interne Beratungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern soweit wie möglich nur noch über Telefon oder Webkonferenzen erfolgen, um das Risiko einer Corona-Infektion zu minimieren. Zudem hat Markus Bauer alle dazu aufgefordert, sich mehrmals pro Woche vor Dienstantritt mit den zur Verfügung stehenden Schnelltests auf das Corona-Virus zu testen.

Personell verstärkt mit Kolleginnen und Kollegen wurde bereits der Fachdienst Gesundheit, um das mittlerweile wieder extrem hohen Arbeitsaufkommen bei der Erstellung der Quarantäne-Bescheide sowie bei der Kontaktnachverfolgung zu bewältigen. Der Landrat sagt, dieser Schritt sei notwendig. Mit der Umsetzung könne es in anderen Fachdiensten jedoch dazu kommen, dass Anliegen nicht sofort bearbeitet werden können. Er bittet deshalb um Verständnis.

Markus Bauer bedankt sich zugleich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung, die mit großen Einsatz trotz der zunehmend schwierigen Situation ihre Arbeit erledigen. „Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst.“

Marko Jeschor
Salzlandkreis
02 Büro des Landrates/Pressestelle