Machbarkeitsstudie, technisches Konzept, und Planung Einzelmaßnahme zur Behebung des Vernässungsproblems der Stadt Barby OT Gnadau

Beschreibung des Vorhabens

Im OT Gnadau gibt es derzeit keine Möglichkeit zur sicheren Wasserableitung. Es fehlt eine funktionierende Vorflut. Während des Hochwassers 2010/2011 gab es

erhebliche Probleme mit überfluteten Kellern, wodurch Hauptsicherungskästen zu Schaden kamen.

Viele Faktoren führen zu einer Zuspitzung der Grundwasserlage in Gnadau. Einer dieser Faktoren ist das Fehlen eines Entwässerungssystems, welches nach Starkregenfällen Niederschlagswasser schnell ableiten kann, bevor es in das Grundwasser versickert. Ohne eine Regenwasserentwässerung trägt jeder Regentropfen zur Erhöhung des Grundwasserspiegels bei. Ableitende Gräben, die das Wasser oberirdisch ableiten, fehlen hier. Es gibt zwar Straßengräben, diese haben aber keinen Kontakt zu Entwässerungsgräben.

Der Graben entlang der Kreisstraße muss eine Entwässerungsfunktion erhalten und an den Randelgraben angeschlossen werden. Das Ziel wird sein, dass das Grundwasser in Siedlungsgebieten mindestens 2,5 m unter der Oberfläche steht.

Der Auftrag zur Planung der Leistungsphase 1-4 in Höhe von 22.757,86 € ist an das Ingenieurbüro IVW GmbH gegangen.

Die Planung des oben genannten Vorhabens wird über eine Zuwendung in Höhe von 80 % der zuwendungsfähigen Ausgaben aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert.

Die Planung der Baumaßnahmen soll im Mai 2022 abgeschlossen werden.