Kontakt

Interaktiver Stadtplan


Infoplan

  • Stadt Barby
  • Marktplatz 14
    39249 Barby
    Sachsen-Anhalt
  • Tel: 03 92 98 / 67 20
  • Fax: 03 92 98 / 672 20
  • E-Mail:

Öffnungszeiten

Rathaus &
Haus der Begegnung

Mo: geschlossen
Di: 09:00 - 12:00 und
     13:00 - 18:00 Uhr
Mi: geschlossen
Do: 09:00 - 12:00 und
      13:00 - 16:00 Uhr
Fr: geschlossen

Bürgerbüro
(Meldeamt
Groß Rosenburg)

Mi: 09:00 - 12:00 und
      13:00 - 17:00 Uhr

Social Media

Hier finden Sie alle Informationen rund um Radwanderwege.

Elberadweg
Saaleradweg
Gastgeber

Fähre Barby
Ab Samstag, 25.02.17
vorerst kein Betrieb!

Mo-Fr         05:15-18:30
Sa/So/FT  10:00-16:00

Fähre Groß Rosenburg
Mo-Fr          05:00-8:00
            und 13:00-18:30
Sa/So/FT  kein Fährbetrieb

Fähre Breitenhagen
Ab Samstag, 25.02.17
vorerst kein Betrieb!

Mo-Fr         05:30-08:00
                   13:00-18:00
Sa/So/FT   kein Fährbetrieb

Der Haselbusch

Der Haselbusch an der Grenze des Biosphärenreservats Mittelelbe

Deutschland ist, trotz Hochindustrialisierung und gigantischer Wirtschaftskraft, das waldreichste Land Mitteleuropas - mit steigender Tendenz.

So auch der naturbelassene Auenwald von Groß Rosenburg, Ortsteil der Stadt Barby. Mit seinen charakteristischen Bäumen beherbergt er eine reiche Tier- und Pflanzenwelt, zum Beispiel Biber, Kormorane, Fischadler und die schönen Silberreiher.

Hier verläuft die Saale, kurz vor ihrer Einmündung in die Elbe, in zahlreiche Windungen mit vielen Altwassern.

Im Frühling schmückt sich der Busch, wie die Einheimischen den Auenwald nennen, mit einem Meer von Lerchensporn, Buschwindröschen und Veilchen.

Der Ortsteil selbst ist geprägt durch die Überreste einer einst bedeutsamen Fluchtburg mit tausendjähriger Geschichte.
Museum, Kräuter - und Staudengarten, der Park und die Teiche im ehemaligen Burggraben, verleihen der Burganlage eine besondere Atmosphäre. Alte Streuobstbestände bilden den Übergang zur unberührten Natur.

Die mittelalterliche Fluchtburg, die "Rosenburg", wurde erstmals im Jahre 965 namentlich erwähnt. Die Burg hat einen Durchmesser von 115 m, ohne Wall und Graben.

Die Doppeltoranlage stammt aus dem frühen 12. Jahrhundert und ist der älteste Teil der Burgruine. Der Zwinger, sowie die Tonnen- und Kreuzgewölbe des Burgkellers stammen aus dem 16. Jahrhundert.
Heute stellt die Burgruine eine wunderbare idyllische Kulisse für verschiedene Feste und Veranstaltungen dar. Auch für private Zwecke, können Burgkeller und Burggelände gemietet werden, gegen einen geringen Obolus.

Das Burgmuseum ist zu folgenden Zeiten geöffnet:

Montag - Freitag: 10:00 bis 16:00 Uhr
Samstag u. Sonntag: 14:00 bis 16:00 Uhr

Der Eintritt ist frei. Nähere Informationen erhalten Sie auch unter www.burg-rosenburg.de.

Genießen Sie eine geführte Wanderung in der Auenlandschaft an der Saalemündung, mit Informationen zu Flora und Fauna sowie zur Geschichte der Ortschaft und der Burg.
Anleitung zur inneren Achtsamkeit und meditative Übungen dienen einem vertieften intensiven Entspannungserlebnis. Die Wanderung wird abgerundet durch ein kleines, der Jahreszeit entsprechendes Picknick mit Produkten aus der Region, aus dem Garten oder direkt vom Ökohof Malecki.

Weitere Informationen über das Wandern "Rund um die Rosenburg" erhalten sie telefonisch unter 039294/20702, per Email Drpoehler@aol.com oder unter www.saalewandern.de.

Ein weiterer Naturhöhepunkt ist die Lödderitzer Forst im Ortsteil Lödderitz der Stadt Barby mit seinem Försterfriedhof im Biosphärenreservat Mittelelbe.

Der hier allgemeinbekannte "Försterfriedhof" ist auf der "Schmiedeburg", einer slawischen Wallburg angelegt.

Der Burghügel hat einen Durchmesser von etwa 40 m und ist von einem Graben umgeben. Er wurde von 1820 bis zum Bau des Elbdeiches Ende der 1850er Jahre als Friedhof in Lödderitz genutzt. In dieser Zeit wurden hier etwa 250 Menschen beigesetzt.

Die Bezeichnung "Försterfriedhof" resultiert wahrscheinlich aus den nach Beerdigungsschluss noch begrabenen Oberförster v. Erdmann und dem Förster Theuerkauf. Im 20. Jahrhundert wurde der Friedhof noch einmal letzte Ruhestätte zweier Menschen, die eng mit dem Lödderitzer Auenwald verbunden waren - der Tier- und Landschaftsmaler sowie Bildhauer Ernst Zehle (1876-1940) und seiner Frau. Im September 1995 wurde dem Künstler ein Gedenkstein auf dem Försterfriedhof gewidmet.

Anfang der 1950er Jahre wurde der Friedhof leider von jugendlichen Schatzsuchern aus Köthen verwüstet.

Lödderitz ist slawischen Ursprungs und taucht 1330 erstmals in einer Urkunde auf, der ehemalige Ortsteil Rajoch bereits 200 Jahre früher.

Lödderitz war jahrhundertelang oft Elbe-Hochwassern ausgesetzt. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts begann man, die Ackerflächen, die den Sümpfen abgerungen wurden, einzudeichen.

Nordöstlich von Lödderitz entwickelte sich aus dem Naturschutzgebiet Steckby-Lödderitzer Forst - als Biosphärenreservat bereits 1979 von der UNESCO als solches ausgewiesen - das um wesentliche Auengebiete erweiterte Biosphärenreservat Flusslandschaft Mittlere Elbe.

Zurück